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Adresshandel

"Spam“ im Briefkasten oder: das Ärgernis Adresshandel

Ein Dauerbrenner unter den Datenschutzthemen ist der Handel mit Adressen und Personendaten zu Marketingzwecken. Dass dieser Handel bestens floriert, zeigt die Menge an unerwünschten Werbesendungen und -anrufen, die für viele Bürgerinnen und Bürger zur Belästigung werden können. Das Datenschutzgesetz verbietet zwar den Adresshandel nicht, setzt ihm jedoch Grenzen und gibt den Betroffenen bestimmte Rechte.

Erhebung von Personendaten für Marketingzwecke

Adressen und andere persönliche Daten potentieller Kunden sind für ein effizientes Direktmarketing von entscheidender Bedeutung. Mit Hilfe möglichst genauer Informationen über Alter, Beruf, Konsumverhalten usw. kann das Risiko vergeblicher Werbung minimiert werden. In der Bevölkerung gibt es eine grosse Bereitschaft zur Auskunftserteilung. Selbst intime Daten werden preisgegeben, wenn die Befragten meinen, sie würden ihre Daten für ein wissenschaftliches Projekt zur Verfügung stellen. Besonders ergiebig scheint es zu sein, solche Umfragen in Verbindung mit der Teilnahme an einem Wettbewerb oder einem Gewinnspiel durchzuführen, wobei der Zweck der Datenerhebung nicht klar ersichtlich ist. Somit werden potentielle Kunden veranlasst, ihre Daten freiwillig herauszugeben. Solche verdeckte kommerzielle Datenerhebungen (die mit wissenschaftlichen Instituten der Meinungsforschung nichts zu tun haben) und deshalb als solche nicht erkennbare Werbemassnahmen sind unzulässig.

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