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Umgang mit Kundendaten

Können Lieferanten von ihren Vertragspartnern verlangen, dass sie ihre Kundendaten an sie weitergeben, und sie andernfalls mit schlechteren Einkaufsbedingungen "bestrafen"?

Nein. Die Weitergabe von Kundendaten ist nur zulässig, wenn einer der folgenden Rechtfertigungsgründe vorliegt (Art. 13 Abs.1 DSG):
  1. Einwilligung des Kunden
  2. Überwiegendes privates oder öffentliches Interesse
  3. Gesetz
Die Lieferanten können sich bei ihrer Forderung nach den Kundendaten (d.h. nach allen Angaben, die sich auf einen bestimmten Kunden beziehen) weder auf ein Gesetz noch auf ein überwiegendes Interesse abstützen. Somit bleibt als einziger Rechtfertigungsgrund die - vorgängige - Einwilligung jedes einzelnen Kunden.
Ohne Rechtfertigungsgrund ist jede Weitergabe rechtswidrig und verstösst gegen das DSG.
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