Wearables – Überlegungen beim Kauf und Tipps zur Nutzung
Smartwatches und Fitnesstracker, welche die eigenen sportlichen Aktivitäten und Körperfunktionen erfassen, sind heute weit verbreitet. An Bedeutung gewinnen auch Smartbrillen, mit denen sich Fotos und Videos leicht aufnehmen und weiterverbreiten lassen. Da all diese, am Körper getragenen Geräte die Privatsphäre in besonderem Mass gefährden, sollten Nutzende bei deren Einsatz auch mit besonderer Umsicht vorgehen. Der EDÖB publiziert dazu auf seiner Website praktische Hinweise.
Wearables sind am Körper getragene, mit dem Internet verbundene Geräte, die Menschen für unterschiedliche Zwecke einsetzen. Integrierte Sensoren erfassen beispielsweise körperliche Funktionen wie Schlaf oder Herzfrequenz wie auch Bild- und Tondaten, die auch von Drittpersonen stammen und über das Internet verbreitet werden können.
Bevor sie ihre Wahl treffen, sollten die Käufer eines Geräts prüfen, wie es der Hersteller konfiguriert hat und ob das Produkt datenschutzfreundliche Einstellungen ermöglicht? Wo erhobene Daten gespeichert werden? Und ob deren Bearbeitungen insgesamt nachvollziehbar sind?
Wearables mit Kamera und Mikrofon lassen sich unauffällig einsetzen. Gerade beim Einsatz von Smartbrillen besteht ein ausgeprägtes Risiko verdeckter Aufnahmen. Die verdeckte Beobachtung oder Aufzeichnung von Ereignissen und Vorgängen, die in die Privatsphäre anderer fallen, können in der Schweiz - ungeachtet der Herkunft der eingesetzten Produkte - gegen strafrechtliche Verbote verstossen.
Der Beitrag auf unserer Website erklärt die Datenschutzproblematik und gibt praktische Hinweise für einen verantwortungsvollen Umgang mit Wearables.
Weitere Informationen:
Wearables : Smartwatches, Fitnesstrackers, Smartglasses
Smartwatches und Fitnesstracker sind heute weit verbreitet, und Smartglasses werden dank der Entwicklungen im KI-Bereich immer beliebter. Was sollten Sie bei Kauf und Nutzung solcher Geräte beachten?