Surveillance de la correspondance par poste et télécommunication – Révision totale des ordonnances du Conseil fédéral

Au cours de l’année sous revue, les ordonnances de la loi fédérale sur la surveillance de la correspondance par poste et télécommunication ont été révisées. Lors de la consultation des offices, nous avons notamment pris position sur le droit d’accès aux données, la journalisation et la recherche par champ d’antennes.

En mars 2016, le Parlement a adopté la révision totale de la loi fédérale sur la surveillance de la correspondance par poste et télécommunication (LSCPT). Lors des séances en commission, nous avons exprimé notre compréhension pour les initiatives visant à prévoir un archivage des données accessoires en Suisse, bien que la loi sur la protection des données règle déjà l’externalisation de données personnelles à l’étranger. L’archivage de données accessoires en Suisse pourrait en l’occurrence réduire les risques d’accès aux données par des autorités étrangères.

Concernant les dispositions d’exécution, nous avons en particulier pris position sur le droit d’accès aux données, la journalisation, la recherche par champ d’antennes et les données accessoires dans le domaine de l’itinérance (roaming).

  • Nous avons exigé que les détails du droit d’accès et du droit de consultation du dossier soient réglés dans l’ordonnance, comme cela est prévu dans la loi fédérale – en particulier la transmission des demandes d’accès et de consultation des dossiers à l’autorité ayant ordonné la surveillance

  • Bei den Zugriffs- und Bearbeitungsprotokollen war eine kürzere Aufbewahrungsfrist als die Speicherdauer der jeweiligen Daten vorgesehen. Dies war aus unserer Sicht unbefriedigend. Die Protokolle können ihre Kontrollfunktion nur ausüben, wenn sie über die gesamte Speicherdauer der jeweiligen Daten vorliegen. Daher haben wir für die Protokolle die gleiche Aufbewahrungsdauer wie für die entsprechenden Daten gefordert.

  • Gemäss der Verordnung können Antennensuchläufe über einen Zeitraum von bis zu zwei Stunden für eine bestimmte Mobilzelle resp. WLAN-Zugangspunkt beantragt werden. Wie wir bereits in der Ämterkonsultation zum Bundesgesetz ausführten, kann ein Antennensuchlauf ohne die Bildung einer genügend kleinen Schnittmenge zu einer Rasterfahndung führen. Werden die Daten aller im fraglichen Zeitpunkt an den angegebenen Standorten anwesenden Personen übermittelt, kann dies zu einem unverhältnismässigen Eingriff  in die Grundrechte einer Vielzahl von Personen führen. Unserer Auffassung nach genügt es, wenn die Strafverfolgungsbehörden die Daten basierend auf der resultierenden Schnittmenge herausverlangen können, was zudem auch den Umfang der zu liefernden Daten reduziert. Eine denkbare Lösung wäre, dass der Dienst ÜPF die Bildung der Schnittmenge im Rahmen der Auskünfte zu den standardisierten Antennensuchläufen anbietet.

  • Bei den Ausführungsbestimmungen zum Roaming war aus unserer Sicht nicht klar geregelt, welche Daten die Schweizer Anbieter herausgeben müssen. Wir sind der Auffassung, dass die Fernmeldedienstanbieter in der Schweiz einzig die Daten liefern können, welche beim Roaming technisch bedingt bei ihnen anfallen oder an sie übermittelt werden sowie die standardmässig übermittelten Daten zur Rechnungsstellung. Weitergehende Pflichten sind aus unserer Sicht nicht im Gesetz vorgesehen. Wir forderten daher eine Konkretisierung der entsprechenden Bestimmung. 

Da die Verordnungen inhaltlich sehr technisch sind, schlugen wir zum besseren Verständnis vor, auch die Erläuterungen zu den einzelnen Ausführungserlassen zu publizieren.

https://www.edoeb.admin.ch/content/edoeb/fr/home/documentation/rapports-d-activites/24e-rapport-d-activites-2016-2017/surveillance-de-la-correspondance-par-poste-et-telecommunication.html