eHealth: Beurteilung der empfohlenen Architektur

Die für eHealth empfohlene Architektur kann als datenschutzfreundlich qualifiziert werden. Wir haben uns insbesondere in der Kerngruppe des Teilprojekts Standards und Architekturen dafür eingesetzt, dass grundsätzliche Anforderungen wie die informationelle Selbstbestimmung, die dezentrale Struktur und die Zweckbindung die Architektur prägen.

Im August 2009 wurden erste Empfehlungen zu den Standards und der Architektur für eHealth Schweiz verabschiedet. Sie sollen dazu beitragen, dass sich elektronische Gesundheitsdienste in eine koordinierte Richtung entwickeln. Dem Datenschutz soll dabei, so verlangt es der Bundesrat, eine hohe Priorität zugestanden werden (vgl. unseren 16. Tätigkeitsbericht 2008/2009, Ziff. 1.5.3). Nun stellt sich die Frage, ob diese Forderung im Teilprojekt Standards und Architektur beachtet wurde und, noch wichtiger, wie sich diese Forderung in der eHealth-Architektur niederschlägt.

Die erste Frage kann mit ja beantwortet werden. Die Sensibilität gegenüber datenschutzrechtlichen Problemen ist im Teilprojekt vorhanden, was in Projekten dieser Dimension nicht selbstverständlich ist.

Die Antwort zur zweiten Frage lässt sich im Dokument «Empfehlungen Teilprojekt Standards und Architektur» des Koordinationsorgans Bund-Kantone (www.e-health-suisse.ch, Umsetzung - Standards und Architektur). In diesem Dokument werden die wesentlichen Bausteine der Architektur vorgestellt, ebenso wie die Grundsätze und Richtlinien, die den Bausteinen zugrunde liegen. Besonderen Wert haben wir auf die informationelle Selbstbestimmung, die dezentrale Struktur und die Zweckbindung die Architektur gelegt. Die Kerngruppe des Projekts, in der wir regelmässig mitarbeiten, hat eine Architektur erarbeitet, welche die Grundsätze berücksichtigt.

In den nächsten Schritten werden wir insbesondere bei der Definition der Rollen, welche die Behandelnden in eHealth einnehmen können, und der Identifikationsverfahren aktiv

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